Gemeinde Haselund

Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer,

die aktuelle Ausgabe unseres Sonder-Newsletters informiert Sie über aktuelle Anpassungen bei den Finanzhilfen von Bund und Land, über Weiterbildung in Zeiten der Corona-Krise und die rechtssichere Deklarierung von Mund-Nase-Masken.

Nach wie vor finden Sie auf unserer Internetseite www.ihk-sh.de tagesaktuelle Informationen und alle wichtigen Links zum Thema. Unser Beraterteam steht Ihnen bei individuellen Fragen telefonisch (0461 806-806) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gern zur Verfügung.


Ihre IHK Flensburg

FÖRDERLÜCKE GESCHLOSSEN

Das Land Schleswig-Holstein hat die Hilfsmaßnahmen im Soforthilfeprogramm am 2. April erweitert und das Programm finanziell aufgestockt. Damit können ab sofort Unternehmen, Selbstständige und Angehörige Freier Berufe mit mehr als zehn und bis zu 50 Beschäftigten gefördert werden, für die unter dem bisherigen Soforthilfeprogramm eine Förderlücke bestand. Den Antrag auf Gewährung einer Soforthilfe und weitere Informationen zum Verfahren finden Sie HIER.

Hilfe bei der Antragstellung gibt ein 60-minütiges Webinar am Freitag, 17. April, um 11 Uhr: Susann Dreßler, Förderlotsin der IB.SH, und Stefan Wesemann, Geschäftsstellenleiter bei der IHK Flensburg, informieren über das Programm und beantworten Teilnehmerfragen. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung zum Webinar.
 
WARNUNG VOR BETRUG

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) warnt vor betrügerischen Websites, die eine schnelle Auszahlung der Corona-Hilfen versprechen. Nutzen Sie zur Antragsstellung bitte ausschließlich die offizielle Website der IB.SH (www.ib-sh.de). Bitte beachten Sie zudem, dass die IB.SH für ihre Kommunikation die E-Mail Domain "(at)ib-sh.de" verwendet. Die IB.SH wird Sie nicht dazu auffordern, Ihre E-Mails durch Anklicken eines Links zu bestätigen. Im Rahmen der Soforthilfe-Zuschussprogramme versendete E-Mails der IB.SH, die Sie zum Beispiel über den Bearbeitungsstand Ihres Antrags informieren, verweisen immer auf den Server der IB.SH (https://foerderprogramme.ib-sh.de).
 
SCHNELLKREDIT DES BUNDES

Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern können ab heute bei ihrer Hausbank den KfW-Schnellkredit beantragen. Durch eine Garantie des Bundes wird der Kredit zu 100 Prozent abgesichert. Eine umfängliche Bonitätsprüfung wird nicht vorgenommen. Bewilligt werden Darlehen in Höhe von drei Monatsumsätzen des Jahres 2019, maximal aber pro Betrieb 500.000 Euro (bei elf bis 49 Mitarbeitern) bzw. 800.000 Euro (ab 50 Mitarbeitern). Voraussetzung: Der Betrieb muss seit mindestens 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sein. Weitere Infos zum KfW-Schnellkredit finden Sie auf der Website der KfW.
 
BUND: PERSONALKOSTEN NICHT ÜBER SOFORTHILFE FÖRDERFÄHIG

Der Bund hat seine Förderrichtlinie am 9. April überarbeitet. Die neue Fassung sieht vor, dass Personalkosten nicht als Bestandteil des „erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwandes“ gewertet werden: Sie werden deshalb bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses nicht berücksichtigt. Hier greift stattdessen das Kurzarbeitergeld. Sollten aus früheren Anträgen Personalkosten angerechnet und entsprechende Fördermittel bewilligt worden sein, müssen keine (auch keine anteiligen) Rückzahlungen erfolgen. Mit einem FAQ-Katalog informiert die Bundesregierung hier über die Soforthilfen.
 
GESICHTSMASKEN: RECHTLICHE STOLPERFALLEN BEI DER BEZEICHNUNG

Viele Anbieter stellen derzeit Mund-Nase-Masken her und bieten diese im Internet an – entgeltlich oder unentgeltlich. Achtung: Auf den Zusatz „Schutz“ (wie z. B. Mundschutz oder Atemschutz oder Schutzmaske) bei der Bezeichnung der Artikel sollte unbedingt verzichtet werden, ebenso wie auf weitere Hinweise zur Wirkweise. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die Masken Schutz vor dem Corona-Virus bieten, denn diese Aussage kann als irreführende Werbung abgemahnt werden.

Bezeichnungen wie „Mund-Nasen-Maske“ oder „Mundbedeckung“ sind dagegen unbedenklich. Hintergrund: Atemschutzmasken, die der Verhinderung der Verbreitung von Erregern dienen, gelten grundsätzlich als Medizinprodukte im Sinne des Medizinproduktegesetzes (MPG). Neben einer klinischen Leistungsbewertung und einer CE-Kennzeichnung muss ein Medizinprodukt noch weitere Anforderungen erfüllen, bevor es in Verkehr gebracht werden darf. Diese Anforderungen können die selbstgenähten Masken in der Regel nicht erfüllen.
 
WEITERBILDUNG TROTZ CORONA

Die Durchführung von Präsenzunterricht in Kursen und Lehrgängen ist öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im Moment untersagt. Dies stellt Kursteilnehmer, Bildungsträger und Dozenten vor große, zum Teil existenzielle Herausforderungen. Wir haben für Teilnehmer in Lehrgängen die wichtigsten Informationen zur finanziellen Förderung laufender Maßnahmen zusammengestellt und zeigen Bildungsträgern und Dozenten Wege auf, wie sie die Unterstützung aus dem kürzlich verabschiedeten Sozialschutz-Paket in Anspruch nehmen können.